____ _ _ _ _
| _ \ ___ | |_ (_) _ __ ___ __| | (_) __ _
| |_) | / _ \ | __| | | | '_ \ / _ \ / _| | | | / _ |
| _ < | __/ | |_ | | | |_) | | __/ | (_| | | | | (_| |
|_| \_\ \___| \__| |_| | .__/ \___| \__,_| |_| \__,_|
|_|
- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b
ÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻ
HitlergruĂ
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
top
Der HitlergruĂ, offiziellcite-ref-1[1] und im nationalsozialistischen Sprachgebrauch auch als Deutscher GruĂ bezeichnet, war in der Zeit des Nationalsozialismus die ĂŒbliche GruĂform. Ăbernommen vom Saluto romano des Italienischen Faschismus wurde er Ausdruck des nationalsozialistischen Personenkults um Adolf Hitler. Es handelte sich zunĂ€chst um den GruĂ der NSDAP-Mitglieder, der nach der Machtergreifung 1933 zum offiziellen GruĂ aller âVolksgenossenâ wurde.
Beim HitlergruĂ wurde der rechte Arm mit flacher Hand auf Augenhöhe schrĂ€g nach oben gestreckt. Dazu wurden meist die Worte âHeil Hitlerâ oder âSieg Heilâ gesprochen. Wenn der GruĂ Adolf Hitler persönlich entboten wurde, lautete die GruĂformel âHeil mein FĂŒhrerâ in Anlehnung an die Anrede âMein FĂŒhrerâ. In schriftlicher Form wurden beispielsweise die Worte âHeil Hitlerâ unter einen Brief gesetzt.
In Deutschland und Ăsterreich ist das Zeigen des HitlergruĂes verboten.
Contents
âą UrsprĂŒnge
âą Reichsbahn
âą John Heartfield
âą Sport
âą Varianten
âą FĂŒhrergruĂ
âą KĂŒhnengruĂ
âą Quenelle-GruĂ
âą Trivia
âą Literatur
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
UrsprĂŒnge
Der âHeilâ-Ruf wurde bereits im Kaiserreich und in Ăsterreich-Ungarn unter GroĂdeutschen benutzt. WĂ€hrend der Weimarer Republik verwandten verschiedene politische Lager den âHeilâ-Ruf als politischen GruĂ, in Formen wie âHeil Stalinâ (KPD), âFrei Heilâ (Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold), âHeil BrĂŒningâ (Zentrum), âTreu Heilâ (Sturmschar), âHeil Hugenbergâ (DNVP) usw.
Der HitlergruĂ war ab etwa 1925 die ĂŒbliche GruĂform in den nationalsozialistischen Kreisen des Deutschen Reiches. Der frĂŒheste Nachweis ist ein MĂŒnchner Polizeibericht vom 28. April 1926, in dem irrig aber noch das Ballen der Faust als Teil der Geste beschrieben wird. Hitler und die NSDAP hatten ihn um 1926 von Benito Mussolinis Saluto romano (Römischer GruĂ) ĂŒbernommen,cite-ref-2[2] dessen Schwarzhemden diese Geste um 1919 von der irrenditistischen FreischĂ€rlergruppe der Arditi unter Gabriele DâAnnunzio kopiert hatten. DâAnnunzio wiederum soll sie aus zeitgenössischen Antik- und Sandalenfilmen fĂŒr Zwecke der politischen Propaganda adaptiert haben.cite-ref-3[3] Zeitgleich wurde in den Vereinigten Staaten ab dem Ende des 19. Jahrhunderts der identische Bellamy-GruĂcite-ref-4[4] praktiziert. Auch die französische MilitĂ€rsportschule Joinville pflegte eine identische GruĂform, die als Olympischer GruĂ weitere Verbreitung erfuhr.cite-ref-5[5]
1926 wurde der HitlergruĂ parteioffiziell befohlen. Hitlers SekretĂ€r Rudolf HeĂ rechtfertigte dies im Juni 1928 in der Zeitschrift Der S.A.-Mann: Es handele sich keineswegs um eine Ăbernahme aus dem italienischen Faschismus. Vielmehr sei er in der NSDAP bereits seit 1921 ĂŒblich gewesen. Und selbst wenn es eine Ăbernahme wĂ€re, sei das nicht weiter schlimm, da der Bolschewismus und die Freimaurerei ja ebenfalls ihre Symbole und Erkennungszeichen hĂ€tten.cite-ref-6[6]
Hitler hatte den GruĂ aber auch aus seiner österreichischen Heimat mitgebracht, wo âHeilâ als GruĂ unter Freunden verwendet wurde â und in den westlichen Landesteilen noch heute verwendet wird â, so wie in Bayern das âServusâ. Allerdings war der âHeilâ-Ruf und dessen Bezeichnung âDeutscher GruĂâ schon frĂŒh in der DAP sowie in vielen anderen âvölkischenâ Gruppen verbreitet gewesen. Zudem sollte vermieden werden, dass darin nicht geschulte Gefolgsleute den militĂ€rischen GruĂ (Hand mit abgewinkeltem Arm an die SchlĂ€fe) nicht korrekt ausfĂŒhrten. Hitler war auch ein begeisterter AnhĂ€nger von Richard Wagner, in dessen Oper Lohengrin der erste Auftritt des Titelhelden mit folgenden Worten beginnt:
âHeil, König Heinrich! Segenvoll mög Gott bei deinem Schwerte stehn! Ruhmreich und gross dein Name soll von dieser Erde nie vergehn!â
Rudolf von Sebottendorf reklamierte, dass das âSieg Heil!â von âHeil und Sieg!â abstamme. Dieser Ausspruch wurde unter Mitgliedern der Thule-Gesellschaft in den 1920er Jahren geprĂ€gt und seiner Ansicht nach von Hitler in verkĂŒrzter Form ĂŒbernommen.
FĂŒr Hitler und den ReichsfĂŒhrer SS Heinrich Himmler war es angeblich nicht unbedeutend, dass sich der GruĂ auf âaltgermanischeâ Vorformen zurĂŒckfĂŒhren lieĂ: Hitler soll geĂ€uĂert haben, er betrachte ihn als Demonstration der Waffenlosigkeit, wĂ€hrend Himmler ihn als Variante der Schwurgeste mit emporgehobenem Speer angesehen habe.
Zeit des Nationalsozialismus
In der Zeit des Nationalsozialismus von 1933 bis 1945 war der HitlergruĂ als Deutscher GruĂ im ganzen Deutschen Reich verbreitet. Durch die hĂ€ufige Verwendung schliff sich die GruĂformel bisweilen auf ein knappes âHitlerâ sowie auch âHei-tlerâ ab.
WĂ€hrend dieser Zeit war der nationalsozialistische KampfgruĂ (âHeil Hitlerâ, âSieg Heilâ oder einfach nur âHeil!â) verbindlich vorgeschrieben und wurde im tĂ€glichen öffentlichen Leben von jedem âVolksgenossenâ erwartet, als ein tagtĂ€glich wiederholtes aktives Bekenntnis zum Nationalsozialismus.cite-ref-8[8] Damit wurde die Ausrichtung des Deutschen Reiches als FĂŒhrerstaat verdeutlicht. Die Nichterwiderung des HitlergruĂes konnte zu erheblichem Ărger fĂŒhren und wurde in den letzten Jahren der nationalsozialistischen Herrschaft sogar bestraft. Aus dem Gebrauch oder Nichtgebrauch dieses GruĂes wurden RĂŒckschlĂŒsse auf Stimmung und Haltung in der Bevölkerung gezogen. So schrieb z. B. Victor Klemperer am 9. Juni 1941 in sein Tagebuch: âDie Stimmung ist sehr schlecht. Die Arbeiter drehen ab. Sie sagten frĂŒher âHeil Hitlerâ, jetzt sagen sie âGuten Tagâ.â Und am 2. September 1941: âMan zĂ€hlt, wie viele Leute in den GeschĂ€ften âHeil Hitlerâ, wie viele âGuten Tagâ sagen. Das âGuten Tagâ soll zunehmen.âcite-ref-9[9]
WĂ€hrend der Karnevalstage sollte die Verwendung des HitlergruĂes möglichst unterbleiben, um ihn vor âHerabwĂŒrdigungâ zu bewahren. GemÀà dem ehemaligen bayerischen NS-Innenminister Hermann Esser sollte stattdessen zur BegrĂŒĂung die rechte Hand ans Herz gelegt werden.
âIst Ihnen in der Art, wie Pf. Monsky den Deutschen GruĂ grĂŒĂte, seine Absicht, diesen GruĂ zu verspotten oder zu verhöhnen, aufgefallen? Oder haben Sie bemerkt, daĂ andre Zuhörer eine verhöhnende Absicht erkannten?âcite-ref-10[10]
Aufmerksamkeit erlangte das âHeil Hitler!â, mit dem Kardinal Theodor Innitzer seinen den Anschluss Ăsterreichs befĂŒrwortenden Text schloss. Es wurde im ganzen Deutschen Reich plakatiert.cite-ref-11[11]
Im behördlichen Schriftwechsel wurde oft auf jeden SchlussgruĂ verzichtet. Diese Möglichkeit und die anderen beiden Möglichkeiten (âHeil Hitler!â, traditioneller SchlussgruĂ wie âHochachtungsvollâ) kamen hĂ€ufig vor, wie sich bei einer Untersuchung von etwa 2200 Briefen von und an die Akademie der Wissenschaften in Wien zeigte. Die Umschreibung durch âMit deutschem GruĂâ war daneben eher selten.cite-ref-12[12]
Die nationalsozialistische Filmpolitik vermied den Gebrauch des GruĂes in Unterhaltungsfilmen. Eine Ausnahme ist die Komödie Der Gasmann von 1941, als sich der von Heinz RĂŒhmann gespielte Gaskassierer von einer Dame, die ihre Gasrechnung nicht zahlen will, ironisch mit âNa dann â Heil Hitler!â verabschiedet.cite-ref-13[13]
Reichswehr und Wehrmacht
In Reichswehr und spĂ€ter Wehrmacht wurde der âDeutsche GruĂâ lange nicht als universell verpflichtend eingefĂŒhrt, sondern war anfangs fĂŒr uniformierte Soldaten verboten und es wurde stattdessen am traditionellen militĂ€rischen GruĂ als vorgeschriebener GruĂform festgehalten. Allerdings galt dies keineswegs exklusiv. Bereits am 19. September 1933 schrieb ein Erlass des Reichswehrministeriums vor, dass der âDeutsche GruĂâ von Soldaten auszufĂŒhren sei, wann immer die Nationalhymne oder das Horst-Wessel-Lied gespielt werde, auĂerdem bei allen GruĂerbietungen an zivile Angehörige der Regierung und Verwaltung. Dieser Erlass schrieb fĂŒr alle anderen Situationen noch ausdrĂŒcklich die âalten militĂ€rischen GruĂformenâ unabhĂ€ngig von Bekleidung und Kopfbedeckung des grĂŒĂenden Soldaten vor.cite-ref-14[14] Nach bestehendem Reichswehrgebrauch wurde jedoch ohne Kopfbedeckung nur durch Kopfwenden gegrĂŒĂt â die âalten militĂ€rischen GruĂformenâ sahen hier also keine Handbewegung vor. So etablierte sich spĂ€testens in der Wehrmacht ab 1935 die Unterscheidung, dass mit Kopfbedeckung traditionell-militĂ€risch durch Handanlegen an die Kopfbedeckung, ohne Kopfbedeckung jedoch âdeutschâ mit gestrecktem Arm zu grĂŒĂen sei, sodass der HitlergruĂ bereits zu dieser Zeit faktisch in vielen Situationen Vorschrift war.cite-ref-spiegel-43063123-15-0[15]
Nach dem Attentat auf Adolf Hitler vom 20. Juli 1944 wurde der HitlergruĂ fĂŒr alle Teile der Wehrmacht als jederzeit einzig zulĂ€ssiger GruĂ angeordnet, vermutlich um damit eindringlich deren LoyalitĂ€t zu Hitler einzufordern.
Noch nach Hitlers Tod forderte Generaloberst Georg Lindemann, Wehrmachtbefehlshaber in DĂ€nemark, fĂŒr seine Truppen die Beibehaltung des HitlergruĂes, allerdings vergeblich.cite-ref-ik-16-0[16] Am 8. Mai 1945 untersagte schlieĂlich ReichsprĂ€sident Karl Dönitz den HitlergruĂ in der Wehrmacht.cite-ref-17[17]
Reichsbahn
Bei der Deutschen Reichsbahn wurde der âDeutsche GruĂâ auf Anweisung von Reichsbahn-Generaldirektor Julius DorpmĂŒller bereits am 15. Juli 1933 eingefĂŒhrt â allerdings musste diese Anordnung nach einigen Wochen wieder teilweise zurĂŒckgezogen werden, da es zu Verwechslungen mit den Handzeichen des Zugpersonals bei der Bremsprobe gekommen war.cite-ref-gottwaldt-81-18-0[18] Um solche Verwechslungen, die bspw. auch mit dem Abfahrauftrag fĂŒr ZĂŒge möglich waren, zu vermeiden, wurde er im Bereich der Gleisanlagen, auf allen Fahrzeugen und auf den Bahnsteigen untersagt. Hier war der âmilitĂ€rische GruĂâ zu verwenden.cite-ref-19[19] Auch nachdem der HitlergruĂ schon einige Zeit eingefĂŒhrt worden war, musste darauf hingewiesen werden, ihn auch âordentlichâ und nicht nur nachlĂ€ssig auszufĂŒhren.cite-ref-20[20]
Sportveranstaltungen
Am 7. August 1933 fĂŒhrte Josef Klein den HitlergruĂ verbindlich im deutschen FuĂballsport ein. Bereits am 6. Juni hatte er den GruĂ im Westdeutschen FuĂballverband durchsetzen können. Aber nicht alle Sportler benutzten den HitlergruĂ. So weigerte sich beispielsweise der FuĂballspieler Walter Pahl, der daraufhin vom DFB fĂŒr sĂ€mtliche FuĂballspiele gesperrt wurde.
Die Ăhnlichkeit des HitlergruĂes mit dem Olympischen GruĂ macht es besonders im Zusammenhang mit den Olympischen Spielen 1936 schwierig zu unterscheiden, ob mit der erhobenen rechten Hand die olympische Bewegung oder der Nationalsozialismus geehrt werden sollte. Bei der Eröffnungsfeier der Sommerspiele 1936 in Berlin sowie der Winterspiele 1936 in Garmisch-Partenkirchen hob etwa die französische Olympiamannschaft beim Eintritt in das Stadion den rechten Arm zum Olympischen GruĂ, der 1924 in Paris erstmals gezeigt wurde. Die Zuschauer missverstanden dies als HitlergruĂ bzw. âDeutschen GruĂâ und bejubelten die vermeintliche Huldigung.
John Heartfield
Der deutsche Graphiker John Heartfield veröffentlichte 1932 eine Fotomontage mit dem Titel Der Sinn des Hitlergrusses bzw. Millionen stehen hinter mir.cite-ref-21[21] Hier streckt ein kleiner Hitler die Hand nach hinten zum FĂŒhrergruĂ, wĂ€hrend ihm ein Vertreter des GroĂkapitals Geld in die Hand legt.
Siehe auch: GroĂindustrie und Aufstieg der NSDAP
Humoristische Abwandlungen
In den Jahren der nationalsozialistischen Herrschaft existierten auch Abwandlungen des HitlergruĂes. Zum Beispiel benutzte die sogenannte Swing-Jugend die Formulierung âSwing Heilâ, um sich ĂŒber die ihnen feindlich gesinnten Nationalsozialisten lustig zu machen.cite-ref-22[22] In Teilen des besetzten Frankreich und auch im Deutschen Reich selbst wurde gelegentlich auf âHeilt Hitlerâ zurĂŒckgegriffen. Als Verballhornung kamen âAntwortenâ auf den GruĂ wie âBin ich Arzt?â, âIst er denn krank?â oder âHeil du ihn dochâ vor.cite-ref-23[23] Im Deutschen Reich wurden solche Entgegnungen spĂ€testens ab 1937 mit bis zu 18 Monaten Haft bestraft. Der Schriftsteller Ernst JĂŒnger berichtete, wie man sich mit einem schnell gesprochenen âDrei Liter!â ungestraft aus der AffĂ€re ziehen konnte, wenn einem die offizielle GruĂformel nicht ĂŒber die Lippen wollte.cite-ref-24[24] Johannes Mario Simmel lĂ€sst die Akteure in seinem in der NS-Zeit spielenden Roman Mich wundert, dass ich so fröhlich bin die GruĂformel âHeitler!â verwenden. Karl Valentin erlaubte sich folgende humoristische Einlassung: âDer Herr Hitler kann froh sein, dass er nicht KrĂ€uter heiĂt. Sonst mĂŒssten wir immer Heil KrĂ€uter rufen.âcite-ref-25[25]
Der HitlergruĂ in der Karikatur
Herbert Marxen, ein Flensburger Karikaturist aus den letzten Jahren der Weimarer Republik und Zeitzeuge, fertigte zum Thema Totaler Krieg bzw. HitlergruĂ eine seiner bekannten Karikaturen an.
Nach dem Zweiten Weltkrieg
Deutschsprachiger Raum
Strafrecht
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der HitlergruĂ in der Bundesrepublik Deutschland,cite-ref-26[26] in der DDR sowie in Ăsterreich verboten.
In der Bundesrepublik Deutschland ist die Verwendung des HitlergruĂes und anderer Formen (etwa âMit Deutschem GruĂeâ) durch § 86a des Strafgesetzbuches (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen) verboten.cite-ref-27[27] EingeschrĂ€nkt wird der Tatbestand des § 86a StGB in Deutschland allerdings durch die Kunstfreiheit,cite-ref-28[28] Meinungsfreiheit,cite-ref-29[29] Forschung und Lehre,cite-ref-ellbogen-86a-11-30-0[30] Dokumentarfilme,cite-ref-ellbogen-86a-11-30-1[30] TheaterstĂŒckecite-ref-ellbogen-86a-11-30-2[30] sowie offensichtlich kritischen Gebrauch, in dem die Distanzierung zur Naziherrschaft offenkundig und eindeutig zum Ausdruck gebracht wird.cite-ref-31[31] FĂŒr letztere Fallgruppe beispielhaft ist der Fall, dass ein von einer Polizeikontrolle Betroffener den HitlergruĂ zeigt und sich aus den UmstĂ€nden eindeutig ergibt, dass er hiermit gegen die polizeiliche MaĂnahme protestiert und den Beamten vorwirft, NS-Methoden anzuwenden.cite-ref-32[32] Dagegen wurde in einem Fall, in dem eine solche Eindeutigkeit aus der Sicht von AuĂenstehenden nicht vorgelegen habe, eine Strafbarkeit vom Bundesverfassungsgericht nicht gerĂŒgt.cite-ref-33[33]
In der Republik Ăsterreich ist der HitlergruĂ verboten, das Zeigen erfĂŒllt den Strafbestand nach § 3g des Verbotsgesetzes.
In der Schweiz wurde ein Verbot des HitlergruĂes als ErgĂ€nzung zur Rassismus-Strafnorm lange diskutiert;cite-ref-34[34] diese Bestrebungen scheiterten aber im Jahr 2011.cite-ref-35[35]cite-ref-36[36] Trotzdem kann das Zeigen des HitlergruĂes oder einer Variante davon strafbar sein, wenn dies offensichtlich in der Absicht der Rassendiskriminierung geschieht.cite-ref-srf2017-37-0[37]
Sport
Auch in LĂ€ndern, in denen der HitlergruĂ an sich nicht strafrechtlich verfolgt wird, kann seine Verwendung z. B. von Sportgerichten geahndet werden: Die FuĂballspieler Paolo Di Canio (Italien) und Giorgos Katidis (Griechenland) wurden mit Strafen belegt, weil sie den HitlergruĂ im FuĂballstadion entboten hatten.cite-ref-38[38]cite-ref-39[39]
Varianten
FĂŒhrergruĂ
Eine Variante des GruĂes, bei der der Arm nicht ausgestreckt, sondern zur Seite angewinkelt wird, ermöglichte es, auch bei körperlichen Gebrechen, die das Ausstrecken des Armes nicht möglich machen, den GruĂ abzuleisten. Diese Form des GruĂes wurde auch verwendet, wenn enge PlatzverhĂ€ltnisse ein Ausstrecken des Armes nicht zulieĂen oder der zu GrĂŒĂende dem GrĂŒĂenden direkt gegenĂŒberstand.
Hitler selbst grĂŒĂte meistens auf diese Weise, auch dann, wenn es durch die UmstĂ€nde nicht geboten war. Dies wurde bemerkenswert von Charlie Chaplin im 1940 erstaufgefĂŒhrten Kinofilm Der groĂe Diktator persifliert. Seine Figur Adenoid Hynkel hob gelangweilt seine rechte Hand und schien sogar zu vergessen, warum er eigentlich seine Hand oben hatte, und verdeutlichte damit die extrem einseitige Zuneigung zwischen dem âFĂŒhrerâ und seinem Volk. Im Gegensatz dazu grĂŒĂten die Untergebenen teilweise in aller Ăbertreibung und stark ĂŒberzeichnet.
Schlampiger FĂŒhrergruĂ
Beim sogenannten âschlampigen FĂŒhrergruĂâ wird der Arm nicht ausgestreckt, sondern nach hinten angewinkelt.
KĂŒhnengruĂ
Der KĂŒhnengruĂ ist eine Abwandlung des verbotenen HitlergruĂes. Dabei wird der rechte Arm gestreckt und Daumen, Zeige- und Mittelfinger abgespreizt, die anderen Finger bleiben angewinkelt. Es entsteht ein âWâ fĂŒr âWiderstandâ. Oft wird jedoch auch nur der Daumen abgespreizt.
Der KĂŒhnengruĂ trat im Zusammenhang mit der neonazistischen Bewegung erstmals in den 1970er Jahren unter der Bezeichnung âWiderstandsgruĂâ auf. Vermutlich wurde er 1970 von der âAktion Widerstandâ erfunden. Die Abwandlung sollte das HitlergruĂ-Verbot umgehen. 1992 wurde der WiderstandsgruĂ nach Michael KĂŒhnen, der ab 1977 als Neonazi-FĂŒhrer fungierte, umbenannt.cite-ref-42[42]
In Ăsterreich wurde er im Jahre 2007 durch einen Artikel der Tageszeitung Ăsterreich einer breiteren Ăffentlichkeit bekannt. Dort zeigte ein Foto den ehemaligen Bundesvorsitzenden der FPĂ, Heinz-Christian Strache, der laut Zeitung mit dieser Geste âeinen bekannten Nazi-FĂŒhrerâ begrĂŒĂte. Strache hatte laut eigener Aussage lediglich âdrei Bierâ bestellt und strengte ein Medienverfahren an.cite-ref-43[43]cite-ref-44[44]
Bei den ersten âSpaziergĂ€ngenâ der Pegida in Ăsterreich â in Wien am 2. Februar 2015 und in Graz am 29. MĂ€rz 2015 â zeigten einige Teilnehmer den HitlergruĂ bzw. den KĂŒhnengruĂ. Ein Grazer wurde mittels Videoaufzeichnung ausfindig gemacht und zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 18 Monaten verurteilt.cite-ref-45[45]
Quenelle-GruĂ
â
Hauptartikel
:
Quenelle-GruĂ
Beim Quenelle-GruĂ (auch: Umgekehrter HitlergruĂcite-ref-46[46] oder Französische Nazi-Gestecite-ref-srf2017-37-1[37] wird der rechte Arm mit der HandflĂ€che nach unten ausgestreckt, die andere Hand legt sich quer auf den Oberarm. Diese Geste wird teilweise als Ersatz fĂŒr den HitlergruĂ gesehen und ist in der Schweiz je nach konkretem Zusammenhang auch als Rassendiskriminierung strafbar.cite-ref-srf2017-37-2[37]
Trivia
âą Im Star-Trek-Universum verwendet das Terranische Imperium den âImperialen GruĂâ, welcher dem HitlergruĂ nachempfunden ist. Dabei wird die rechte Hand zuerst zur Faust geballt und auf die rechte BrusthĂ€lfte gedrĂŒckt, um dann hitlergruĂĂ€hnlich nach vorne gestreckt zu werden.cite-ref-47[47]
âą Im Film Captain America: The First Avenger verwendet die fiktive Organisation HYDRA einen eigenen HydragruĂ. Dabei werden beide HĂ€nde zu FĂ€usten geballt und beide Arme wie beim HitlergruĂ nach vorne gestreckt. Dazu kommt der Ruf: âHeil Hydraâ.
âą Im Englischen wurde auch das Verb to heil gebildet; es war die Zeit von Sprachkonstruktionen wie etwa sieg-heiling the Fuehrer.cite-ref-48[48]
Literatur
âą Tilman Allert: Der Deutsche GruĂ. Geschichte einer unheilvollen Geste. Eichborn, Berlin 2005, ISBN 3-8218-5761-7 (gebunden) und Reclam, Ditzingen 2010, ISBN 978-3-15-020191-6 (Taschenbuch).cite-ref-49[49]cite-ref-50[50]
âą Karl Prause: Deutsche GruĂformeln in neuhochdeutscher Zeit. Breslau 1930 (Ă€lteste/erste SekundĂ€rliteratur zu diesem Thema).
Weblinks
Commons
: HitlergruĂ
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: HitlergruĂ
â BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Ăbersetzungen
âą NS-Archiv â Dokumente zum Nationalsozialismus: Der âDeutsche GruĂâ.
âą Klaas-Hinrich Ehlers: Der âDeutsche GruĂâ in Briefen. Zur historischen Soziolinguistik und Pragmatik eines verordneten Sprachgebrauchs. In: Linguistik Online. Band 55, Nr. 5, 2012 (linguistik-online.net [abgerufen am 13. April 2020]).
âą Rechtsextremismus: Symbole, Zeichen und verbotene Organisationen. (PDF 3,8 MB) Bundesamt fĂŒr Verfassungsschutz; abgerufen am 15. Dezember 2023 (Stand: September 2022).
Einzelnachweise
cite-note-11. â Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft (Hrsg.): Amtsblatt der Reichsbahndirektion Mainz vom 23. Februar 1935, Nr. 9. Bekanntmachung Nr. 94, S. 35.
cite-note-22. â Tilman Allert: Der deutsche GruĂ. Geschichte einer unheilvollen Geste. Fischer, Frankfurt am Main 2016, ISBN 978-3-596-29604-0, Kapitel 5
cite-note-33. â Il falso mito del âsaluto romanoâ. archeome.it, 24. September 2020, abgerufen am 6. August 2022
cite-note-55. â Karl Lennartz: Olympischer oder FaschistengruĂ? Einige Aspekte zur Geschichte des Einmarsches der Nationen bei den Olympischen Spielen zwischen den beiden Weltkriegen. In: Olympisch bewegt: Festschrift zum 60. Geburtstag von Prof. Dr. Manfred LĂ€mmer. Köln 2003, S. 177â194 (Zusammenfassung)
cite-note-66. â Albrecht Tyrell (Hrsg.): FĂŒhrer befiehl ⊠Selbstzeugnisse aus der âKampfzeitâ der NSDAP. Grondrom Verlag, Bindlach 1991, S. 129 f.
cite-note-77. â Manfred Ach: Das Nekrodil. Wie Hitler wurde, was er war. 2010.
cite-note-88. â Klaus Gotto, Hans GĂŒnter Hockerts, Konrad Repgen: Nationalsozialistische Herausforderung und kirchliche Antwort. Eine Bilanz. In: Klaus Gotto, Konrad Repgen (Hrsg.): Die Katholiken und das Dritte Reich. 3. Auflage. Mainz 1990, S. 173â190, hier S. 174.
cite-note-99. â Victor Klemperer: TagebĂŒcher 1940â1941. 2. Auflage. Aufbau, Berlin 1999, S. 93, 157.
cite-note-1010. â Zitiert nach Gustav Reingrabner, Karl Schwarz (Hrsg.): Quellentexte zur österreichischen evangelischen Kirchengeschichte zwischen 1918 und 1945. Wien 1989 (= Jahrbuch fĂŒr die Geschichte des Protestantismus in Ăsterreich 104/105, 1988/89), S. 387.
cite-note-1111. â Franz Graf-Stuhlhofer: Der Gau-Akt ĂŒber Kardinal Theodor Innitzer. Einblicke in Konflikte und Stimmungslage wĂ€hrend des 2. Weltkriegs. In: Ăsterreich in Geschichte und Literatur 55, 2011, S. 148â156.
cite-note-1212. â Franz Graf-Stuhlhofer: âHeil Hitler!â am SchluĂ von Briefen. Beobachtungen am Schriftverkehr der Wiener Akademie der Wissenschaften. In: Ăsterreich in Geschichte und Literatur 40, 1996, S. 125â128.
cite-note-1313. â Florian Odenwald: Der nazistische Kampf gegen das âșUndeutscheâč in Theater und Film 1920â1945. Herbert Utz, MĂŒnchen 2006, S. 333.
cite-note-1414. â Tilmann Allert: Der Deutsche GruĂ. Geschichte einer unheilvollen Geste. Berlin 2005, S. 115, Anm. 45.
cite-note-spiegel-43063123-1515. â Reibert redivivus. In: Der Spiegel. Nr. 5, 1960 (online).
cite-note-ik-1616. â Ian Kershaw: The End. London 2011, ISBN 978-0-14-101421-0, S. 367. (Kershaw bezeichnet Lindemann als Oberbefehlshaber in Norwegen.)
cite-note-1717. â Kritische Online-Edition der TagebĂŒcher Michael Kardinal von Faulhabers (1911â1952). Tagebucheintrag vom 8. Mai 1945 EAM, NL Faulhaber 09265, S. 57â58. In: Faulhaber-Edition.de. Abgerufen am 8. Mai 2019.
cite-note-gottwaldt-81-1818. â Alfred Gottwaldt: DorpmĂŒllers Reichsbahn â Die Ăra des Reichsverkehrsministers Julius DorpmĂŒller 1920â1945. EK-Verlag, Freiburg 2009, ISBN 978-3-88255-726-8, S. 81.
cite-note-1919. â Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft (Hrsg.): Amtsblatt der Reichsbahndirektion Mainz vom 23. Februar 1935, Nr. 9. Bekanntmachung Nr. 94, S. 35.
cite-note-2020. â Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft (Hrsg.): Amtsblatt der Reichsbahndirektion Mainz vom 30. MĂ€rz 1935, Nr. 14. Bekanntmachung Nr. 143, S. 55.
cite-note-2121. â John Heartfield: Der Sinn des Hitlergrusses: Kleiner Mann bittet um grosse Gaben. Motto: Millionen Stehen Hinter Mir! In: metmuseum.org. Abgerufen am 11. Februar 2021.
cite-note-2222. â Tilmann Allert: Der Deutsche GruĂ. 2005, S. 25.
cite-note-2323. â Tilmann Allert: Der Deutsche GruĂ. 2005, S. 64.
cite-note-2424. â Tilmann Allert: Der Deutsche GruĂ. 2005, S. 74.
cite-note-2525. â Kabarett und Musik. Operation HEIL!KrĂ€uter. Kabarett im Dritten Reich. In: Valentin-Karlstadt-MusĂ€um. Sabine Rinberger, 17. September 2023, abgerufen am 3. MĂ€rz 2024.
cite-note-2626. â Das strafbare Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen. In: Infobrief, Deutscher Bundestag. 10. November 2021, abgerufen am 13. Dezember 2021: â§ 4 i. V. m. § 8 des Versammlungsgesetzes von 1953 stellte das Zeigen von Kennzeichen ehemaliger nationalsozialistischer Organisationen unter Strafe. 1960 fand dieses Verbot in Form eines neuen § 96a StGB Aufnahme in das Strafgesetzbuch. [âŠ] 1968 wurde dieser § 96a a. F. StGB durch § 86a StGB ersetzt.â
cite-note-2727. â BayObLG, Urteil vom 28. Februar 2002, Az. 5 St RR 355/01, NStZ 2003, 89.
cite-note-2828. â BVerfG, Beschluss vom 3. November 1987, Az. 1 BvR 1257/84, 861/85, BVerfGE 77, 240 (253â258) = NJW 1988, 325 (325 f.).
cite-note-2929. â Steinmetz, in: MĂŒnchener Kommentar zum StGB, 2. Aufl. 2012, § 86a, Rn. 32.
cite-note-ellbogen-86a-11-3030. â Ellbogen, in: Beckâscher Online-Kommentar StGB, 27. Edition, Stand 2. Juni 2015, § 86a, Rn. 11.
cite-note-3131. â Ellbogen, in: Beckâscher Online-Kommentar StGB, 27. Edition, Stand 2. Juni 2015, § 86a, Rn. 9; BGH, Urteil vom 15. MĂ€rz 2007, 3 StR 486/06, NJW 2007, 1602.
cite-note-3232. â Vgl. OVG Koblenz, Beschluss vom 28. Januar 2008, Az. 1 Ss 331/07, StV 2009, 90 L.
cite-note-3333. â BVerfG, Beschluss vom 23. MĂ€rz 2006, Az. 1 BvR 204/03, NJW 2006, 3052â3053, insbesondere Rn. 24.
cite-note-3434. â Fritz Gerber: Hitlergruss bald ein Fall fĂŒr den Richter. In: 20min.ch. 22. Februar 2010, abgerufen am 19. Februar 2015.
cite-note-3535. â Daniel Foppa: Nazisymbole werden nun doch nicht verboten. In: tagesanzeiger.ch. 20. September 2011, abgerufen am 12. Juli 2019.
cite-note-3636. â Siehe auch das Urteil 6B_697/2013 des Bundesgerichtes vom 28. April 2014 (zur Publikation vorgesehen)
cite-note-srf2017-3737. â âQuenelleâ-Gruss ist strafbar. SRF, 3. August 2017
cite-note-3838. â Martin Mazur: Kreuzverhör mit Paolo Di Canio. fussballmagazin 4-4-2, Dezember 2006, S. 110 ff.
cite-note-3939. â Giorgos Katidis, el Ășltimo futbolista fascista. In: mundodeportivo.com. 18. MĂ€rz 2013, abgerufen am 19. Februar 2015 (spanisch).
cite-note-4040. â Steinmetz: MĂŒnchner Kommentar zum Strafgesetzbuch. 3. Auflage 2017, § 86a, Rn. 20, m.w.N.
cite-note-4141. â Gabriele Kett-Straub: Das Verwenden nationalsozialistischer Kennzeichen - § 86a StGB im Spannungsfeld zwischen symbolischem Strafrecht, GefĂŒhls- und echtem RechtsgĂŒterschutz. NStZ 2011, 601 (602) mit weiteren Nachweisen zum Streitstand.
cite-note-4242. â âErsatzgesteâ fĂŒr den HitlergruĂ. In: orf.at. 27. Januar 2007, abgerufen am 19. Februar 2015.
cite-note-4343. â KĂŒhnen-GruĂ Straches? Verfahren vertagt. In: wien.orf.at. 24. Januar 2008, ehemals im Original (nicht mehr online verfĂŒgbar); abgerufen am 19. Februar 2015.@1@2Vorlage:Toter Link/wien.orf.at (Seite nicht mehr abrufbar. Suche in Webarchiven)
cite-note-4444. â Budgetdebatte: Nicht mal drei Bier fĂŒr die FPĂ (Memento vom 28. September 2008 im Internet Archive) Salzburger Nachrichten, 26. April 2007
cite-note-4545. â Der Standard: HitlergruĂ bei Pegida-Demo: 18 Monate bedingte Haft fĂŒr Grazer, 14. September 2015
cite-note-4646. â Frankreichs heikle Schupfnudeldebatte. Bei: Spiegel Online, 29. Dezember 2013)
cite-note-4747. â Terranisches Imperium bei Memory Alpha
cite-note-4848. â Wiktionary: heil â BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Ăbersetzungen (englisch)
cite-note-4949. â Lothar Schröder: Wichtige Studie zum Hitler-GruĂ. In: nachrichten.rp-online.de. 19. August 2010, abgerufen am 19. Februar 2015.
cite-note-5050. â Inhaltsverzeichnis, Kapitel 1 (Memento des Originals vom 1. MĂ€rz 2020 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemÀà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.fischerverlage.de (PDF, Leseprobe)